Das Projekt „ELBE- Energieautarke Landwirtschaft – Betriebswirtschaftliche Empfehlungen und Beratungsunterstützung“ konnte mit Ende des Jahres 2025 abgeschlossen werden.
In diesem Projekt wurden Technologien zur Solarstromproduktion, -speicherung und -nutzung, die auf dem Markt verfügbar sind, sowie betriebliche Maßnahmen (z. B. Flexibilisierungsmaßnahmen im Effizienz- und Lastmanagement) hinsichtlich ihrer Eignung zur Förderung von Energieautarkie untersucht. Dabei wurde sowohl die technische als auch die betriebswirtschaftliche Perspektive berücksichtigt. Darüber hinaus wurde das Potenzial dieser Ansätze bei Betriebsleiter*innen verschiedener Betriebstypen analysiert und ein betriebswirtschaftliches Tool für die Energieberatung entwickelt.
Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die Betriebe der Schweine- und Geflügelhaltung ein hohes Bewusstsein für die Notwendigkeit der Energieautarkie als Teil des Risikomanagements haben. Gleichzeitig weisen diese Betriebe eine hohe Umsetzungsrate und Akzeptanz für Flexibilisierungsmaßnahmen, wie die Anpassung der Arbeitsabläufe an die Stromproduktion und den Stromverbrauch, auf. Bei rinderhaltenden Betrieben zeigt sich das Gegenteil. In Verbindung mit den zunehmenden technologischen Möglichkeiten ergibt sich für diese Betriebe ein großes Potenzial zur Steigerung der Energieautarkie. Um die betriebliche Energieautarkie dieser Betriebe sowohl betriebswirtschaftlich als auch technisch optimal zu gestalten, sind betriebstypenspezifische Beratungen und betriebsindividuelle sowie standortspezifische Optimierungen von großem Vorteil. Die im Rahmen des Projekts erarbeiteten betriebstypenspezifischen Kennwerte, kombiniert mit dem entwickelten Tool, können hierbei unterstützend wirken. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Projektseite und unter Berichte.
