MURREAL

Projekttitel: Murtaler Reallabor (MURREAL)

Die Energiewende in einem ausgewählten Bezirk erproben und den Prozess übertragbar machen auf andere Regionen Österreichs – das ist das Ziel von MURREAL.

Tauernwindpark (Photo by Thomas Galler on Unsplash)

Der ausgewählte Bezirk ist der Bezirk “Murtal” („MUR“) in der Steiermark mit seinen 20 Gemeinden und über 70.000 EW, der strukturell stellvertretend für zahlreiche andere Bezirke Österreichs und auch Klima- und Energie-Modellregion ist. Für das Reallabor („REAL“), wird ein Entwicklungspfad erstellt,  den sich dann auch andere Regionen abschauen können.

Die im Projekt geplanten Schritte:

  • Energiewende-Status des Murtals erheben
  • Energiemix- und Wertschöpfungsszenarien entwickeln
  • Energiewendekonzept samt Umsetzungspfad ableiten
  • Reallabor für die Umsetzung konzipieren und den Prozess dokumentieren
  • Prozess und Erkenntnisse aus der ersten Umsetzung auf einer Best-Practice-Wissensplattform auch mit anderen Regionen teilen

Innovationselemente des Projekts:

  • Damit das bestehende Energiesystem faktenbasiert untersucht aber auch ein neues integrativ entwickelt werden kann, kommen u.a. digitale Instrumente wie der Energiewenderechner Resys zum Einsatz („Local Hero“-Preis des bmvit 2018)
  • Energiewendeszenarien werden in punkto Energie- und Treibhausgasdimension aber auch hinsichtlich regionaler Wertschöpfung und rechtlicher Rahmenbedingungen untersucht.
  • Unter den innovativen Technologien im möglichen neuen Energiemix kommt BTL (Biomass To Liquid), PTL (Power To Liquid), industrieller Niedertemperatur-Abwärme sowie Biogas-Potentialen besondere Aufmerksamkeit zu.
  • Das Reallabor wird unter Berücksichtigung partizipativer Aspekte geplant, um Effektivität und Langfristigkeit sicherzustellen – das heißt, dass besonders auch das „Wer?“ hinterfragt wird, Aufmerksamkeit auch auf die richtigen Stakeholder-Konstellationen gerichtet wird.
  • Die Best-Practice-Plattform, auf der u.a. die Prozess-Guidelines für die Übertragung des Ansatzes präsentiert werden, ist digital-interaktiv.

Das Sondierungsprojekt fußt auf dem Theory of Change-Ansatz.

Projektpartner:

Kontakt: Hannah Politor