Projekte

InnoForESt – Innovation für Waldökosystemleistungen

Einladung Workshop Innovation in der regionalen Wertschöpfungskette Holz 07 02 2019Einladung Workshop Innovation in der regionalen Wertschöpfungskette Holz 07 02 2019

Ziel von InnoForESt ist eine vermehrte Bereitstellung und nachhaltige Nutzung vielfältiger Waldökosystemleistungen. Durch Strukturen der Innovation in Politik und Wirtschaft fördert InnoForESt eine Transformation des europäischen Forstsektors.

InnoForESt auf einen Blick
Projekttitel: Innovative Politik- und Geschäftsmodelle, Entscheidungsgrundlagen und finanzielle Anreizmechanismen für die nachhaltige Bereitstellung von Waldökosystemleistungen

4 Kernziele
• Eine exemplarische Zusammenstellung innovativer Politik- und Geschäftsmodelle für die Bereitstellung von Waldökosystemleistungen in Europa
• Klassifizierung von Erfolgsfaktoren innovativer Politik- und Geschäftsmodelle
• Identifizierung vielversprechender Governance-Ansätze und Rahmenbedingungen, die eine Verbreitung erfolgreicher Politik- und Geschäftsmodelle unterstützen
• Erarbeitung wissensbasierter Handlungsempfehlungen

Die Ergebnisse des Vorhabens tragen dazu bei
… Anreize für Waldbesitzer*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen zu setzen, Waldökosystemleistungen nachhaltig bereitzustellen
… forstpolitische und -wirtschaftliche Maßnahmen zu entwickeln, die die gesellschaftliche Lebensqualität verbessern
… die Koordination politischer Maßnahmen zu verbessern
… Lücken im Zusammenspiel Wissenschaft–Politik–Praxis zu überwinden

Warum InnoForESt?
Wälder sind das Rückgrat unserer Umwelt und unsere Lebensgrundlage. Sie sind Lebensraum zahlreicher Pflanzen- und Tierarten, Ort der Erholung und Anziehungspunkt für den Tourismus. Wälder filtern Luft und Wasser, verhindern Lawinen und Erdrutsche. Sie speichern Kohlenstoff in Bäumen und Böden und schützen so unser Klima. Und nicht zuletzt liefern sie wertvolles Holz als nachhaltigen nachwachsenden Rohstoff. In der Wissenschaft werden diese Vorteile als “Waldökosystemleistungen” bezeichnet. Ihre Bereitstellung künftig zu sichern, erfordert neue und unkonventionelle Ansätze in der Waldbewirtschaftung, in der Wirtschaft im Allgemeinen sowie unterstützende politische Maßnahmen.
Das InnoForESt-Projekt soll vielversprechende innovative Ideen identifizieren, verbessern und verbreiten, die den forstlichen und forstverwandten Unternehmen, den Bürgerinnen und Bürgern und den zukünftigen Generationen zugutekommen.

Ziele
In ganz Europa gehen forstliche Akteure neue Wege, um die Bereitstellung von Waldökosystemleistungen mit gesellschaftlichen Anforderungen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten in Einklang zu bringen. Eine Auswahl von sechs Initiativen bildet den Kern des Projekts. Sie dienen als gute und erfolgreiche Praxisbeispiele, als Netzwerkpartner für den Austausch und als Fallstudien für die wissenschaftliche Analyse.
Das Projekt bringt 16 Partnerorganisationen aus neun EU-Ländern zusammen. Das Konsortium umfasst Forst- und Umweltverwaltungen, Holzverarbeitungs- und Beratungsunternehmen, Jagdverbände, Forstbetriebe, Landbesitzer und andere Nichtregierungsorganisationen (NRO) sowie europäische Universitäten und Forschungsinstitute. Alle Partner sind erfahren in der Erforschung und Entwicklung neuartiger Politik- und Geschäftsmodelle für Waldökosystemleistungen. Durch das enge Zusammenspiel von Forschung und Praxis wird InnoForESt vielversprechende Beispiele für die Bereitstellung der vielfältigen Waldökosystemleistungen identifizieren, von ihnen lernen und ihre Chancen und Grenzen ausloten.
Ziel des Projekts ist es darüber hinaus, das Potenzial eines Transfers von Innovation in andere Regionen oder Länder in ganz Europa auszuloten. Hierbei sollen vor allem Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen für eine verlässliche Etablierung von Innovation identifiziert werden. Neuartige Netzwerke von Akteuren innerhalb und außerhalb der Forstwirtschaft erarbeiten Empfehlungen für Entscheidungsträger in Politik und Praxis. Unsere Netzwerke sind offen für weitere Innovator*innen und Ideen. In jeder Fallstudienregion werden “Plattformen für Innovation” eingerichtet. Sie sollen die Zusammenarbeit und den Wissenstransfer erleichtern. Wir laden alle, die mit Innovation für die Bereitstellung von Waldökosystemleistungen zu tun haben (wollen), ein, an unseren Projektaktivitäten teilzunehmen. Diese werden regelmäßig auf unserer Projektwebsite angekündigt:

Projektpartner
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, HNEE, Deutschland / Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., ZALF, Deutschland / Suomen ympäristökeskus, SYKE, Finnland / Università degli Studi di Trento, UNITN, Italien / Centrum transdisciplinarnych studiicetio N.O., CETIP SK, Slowakei / Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, FVA, Deutschland / Universiteit Twente, UT, Niederlande / Lunds Universitet, ULUND, Schweden / Universität Innsbruck, UIBK, Österreich / European Landowners Organization, ELO ASBL, Belgien / Studienzentrum für internationale Analysen (STUDIA), Österreich/ Suomen metsäkeskus – Finlands skogscentral, FFC, Finnland / Stiftung Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern, ANE, Deutschland / Provincia autonoma di Trento, PAT, Italien / IREAS, Institut pro Strukturalni Politiku OPS, IREAS CZ, Tschechische Republik / Universeum AB, Universeum, Schweden

Das Forschungsvorhaben wird im Horizon 2020 Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union gefördert (Fördernummer 763899).
Budget: 4,019 Mio. EURO
Projektlaufzeit: 11/2017 – 10/2020

Impressum
www.innoforest.eu
Twitter: @ InnoForESt
Facebook: Innoforest

KIST_EBAM

Eine energiesparende, bürger(innen)freundliche und automatisierte Mobilität ist der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung
Ziel der Sondierung ist es, eine Strategie zu erstellen, die geeignet ist, Innovationsvorhaben einer automatisierten und vorrangig auf erneuerbaren Energieträgern basierenden Mobilität bürger(innen)- und wirtschaftsnah umzusetzen.
Die Sondierung umfasst Wege von der Energieerzeugung über die Speicherung bis zur Anwendung.

Ausgangssituation:
Die Region Steyr-Kirchdorf steht als Natur-, Wirtschafts- und Siedlungsraum vor großen Herausforderungen. Bei geringer Nutzungsintensität ist die Wirtschaftlichkeit des ÖPNV häufig nicht gegeben und das Angebot entsprechend schwach. Haushalte im dünn besiedelten ländlichen Raum stehen daher unter dem Druck, ein oder mehrere eigene Fahrzeuge zu halten. Da im Regionalbusverkehr bis über 50% der Betriebskosten Personalkosten sind, ist ein fahrerloser Betrieb eine Option, die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. In Kombination mit umweltfreundlicher Elektromobilität bietet die Nutzung der Robotik eine Chance, den öffentlichen Verkehr zu flexibilisieren und zu intensivieren und damit die Attraktivität der Region zu steigern. Die Technologien für die Realisierung eines automatisierten Nahverkehrs konnten ihre Funktionsfähigkeit in bestimmten Einsatz-bereichen nachweisen und stehen vor einem Durchbruch zur Marktreife. Die Hemmfaktoren liegen in der sozialen Akzeptanz und Kooperation sowie im koordinierten Einsatz von Technologien der Logistik, Routenplanung, Sicherheit und Kommunikation.
Inhalt und Zielsetzung:
Die Realisierung einer Modellregion, in der eine automatisierte und vorrangig auf erneuerbaren Energieträgern basierende Mobilität anschaubar wird, eignet sich daher besonders, um Innovation über die Grenzen der Region hinaus anzuschieben. Der grundlegende Innovationsgehalt dieses Sondierungsvorhabens liegt in der Installation eines sozialen Prozesses („Mobilitätslabor“), der einen Diskurs aller Beteiligten steuert und die notwendigen Kräfte bündelt, die eine Umsetzung ermöglichen. Die Idee der offenen Technologielabore („living labs“) wird hier mit einem Fokus versehen: automatisierte Mobilität mit bis zu 100% erneuerbaren Energien. Mobilitätslabore sind im städtischen Raum bekannt, jedoch nicht mit diesem Fokus, ebenso nicht im ländlichen Raum.
Methodische Vorgehensweise:
Als Methoden werden angewandt:
• Technologie-Portfolio-Analyse,
• Desktop Arbeiten für die Analyse und Bewertung,
• Präsentationen und Workshops unter Einbindung von ExpertInnen
Erwartete Ergebnisse:
Angestrebtes Ergebnis ist ein wissenschaftliches, technisches, organisatorisches und wirtschaftliches Gesamtkonzept zur Umsetzung einer ländlichen Vorzeigeregion für automatisierte und vorrangig auf erneuerbaren Energieträgern basierende Mobilität. Das Projektcluster soll den Weg von der Energieerzeugung zur Speicherung und Nutzung in innovativen Transportsystemen (vor allem mit Fokus auf IKT) umfassen. Insbesondere sind die Faktoren, die zur Akzeptanz von technischen Lösungen bei der Bevölkerung führen, zu beleuchten und zu entwickeln. Das Gesamtkonzept umfasst eine Strategie inkl. Regionsbeschreibung, Zeitplan, Beschreibung der wirtschaftlichen Machbarkeit, Vorbereitung geeigneter Konsortien, Kooperations- und Managementstrukturen, Definition geplanter F&E- und Umsetzungsvorhaben in Absprache mit den nötigen Akteurinnen und Akteuren. Eine energiesparende, bürger(innen)freundliche und automatisierte Mobilität ist der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung. Ziel der Sondierung ist es, eine Strategie zu erstellen, die geeignet ist, Innovationsvorhaben einer automatisierten und vorrangig auf erneuerbaren Energieträgern basierenden Mobilität bürger(innen)- und wirtschaftsnah umzusetzen. Die neuen technischen Möglichkeiten können bei entsprechender Akzeptanz eine Stärkung der ländlichen Region bewirken.

„Couragierte Gemeinde“ – Pilotprojekt

Das Pilotprojekt „Couragierte Gemeinde“ in der Stadtgemeinde Ansfelden strebt die Sicherung des sozialen Friedens in einem respektvollen und hilfreichen Miteinander an.

COURAGIERTE GEMEINDE _Produktentwicklung zur zivilgesellschaftlichen Handlungsfaehigkeit - Poster Poster als PDF ( 2,7 MB )

Das Modell Couragierte Gemeinde

fördert den sozialen Frieden und ein respektvolles und konstruktives Miteinander und richtet sich an Städte und Gemeinden. Aus einer Haltung der Wertschätzung heraus wird die Handlungsfähigkeit gestärkt. Unerwünschtem Verhalten wie Gewalt, Vandalismus, Respektlosigkeit und Diskriminierung wird damit begegnet. Positive Auswirkungen auf die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden in den Kommunen sind zu beobachten. Das Modell Couragierte Gemeinde erfordert den Einsatz von Ressourcen: Lokale Einrichtungen und die Zivilgesellschaft werden in ein Netzwerk eingebunden, die Bürgerinnen und Bürger werden beteiligt, und – nicht zuletzt – müssen die Wertehaltung eingeübt und aus ihr heraus Maßnahmen entwickelt werden. Im Rahmen des Vorhabens wurde ein Programm entwickelt, das eine Gemeinde zu einer Couragierten Gemeinde macht. Hierzu wurde der Ansatz „Neue Autorität“, der sich bereits im Umfeld der Systeme „Familie“ und „Schule“ als erfolgreich erwiesen hat, auf den Kontext einer österreichischen Kommune übertragen.

 
button_couragierte-gemeindeDas Projekt hat ein Werkzeug für den sozialen Frieden in Gemeinden erarbeitet, mit dem Bürgerinnen und Bürger ein wertschätzendes Miteinander schaffen können.


Downloads

pdf-icon-48x48 COURAGIERTE GEMEINDE – Produktentwicklung zur zivilgesellschaftlichen Handlungsfähigkeit: Endbericht
pdf-icon-48x48 COURAGIERTE GEMEINDE – Produktentwicklung mit QFD
pdf-icon-48x48 COURAGIERTE GEMEINDE – Marktpotentialanalyse
pdf-icon-48x48 COURAGIERTE GEMEINDE – Evaluationsbericht 1
pdf-icon-48x48 COURAGIERTE GEMEINDE – Evaluationsbericht 2
pdf-icon-48x48 COURAGIERTE GEMEINDE – Präsentation auf 7. KIRAS-Fachtagung
pdf-icon-48x48 COURAGIERTE GEMEINDE – Zusammenfassung
pdf-icon-48x48 COURAGIERTE GEMEINDE – Summary

Links

Gemeindeinfo Couragierte Gemeinde (PDF)

Links zu den Videos der Fachtagung Couragierte Gemeinde (PDF)

Nachbericht zur Fachtagung Couragierte Gemeinde (PDF)

Fotos

Couragierte Gemeinde Ansfelden

 

Das europäische Projekt “EINHALT”

Retten von Erinnerung an den Todesmarsch 1945 ungarischer Juden und anderer Entrechteter, und Stärkung der Zivilcourage in der regionalen Bevölkerung, ein ganzheitlicher Zugang.

Das europäische Projekt EINHALT erinnert an die Todesmärsche überwiegend ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge durch die Bezirke Steyr und Kirchdorf im April 1945 und an die wenigen Menschen, die mutig genug waren, den Opfern dieser Märsche trotz massiver Drohungen zu helfen.

Inschrift im Zentrum des Denkmals.
Inschrift im Zentrum des Denkmals.

Downloads

pdf-icon-48x48 Folder:   DENK MAL – Todesmarsch und Zivilcourage

LTSER – Regionale Koordinationsstelle

Die Forschungsplattform Eisenwurzen wurde 2004 gegründet. Sie ist ein Informationsdrehscheibe zwischen Region und Wissenschaft sowie Netzwerk für die Entwicklung und Umsetzung konkreter Forschungs- und Entwicklungsprojekte: STUDIA ist die Ansprechstelle für die Plattform in Oberösterreich.

Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen über die Auswirkungen von Umweltveränderungen auf die Ökosysteme in einer Region. Darüber hinaus werden die sich ergebenden Konsequenzen für wirtschaftliche Entwicklungen und soziale Strukturen unter Einbindung der regionalen Bevölkerung erforscht. Themenfelder: Wald, Landwirtschaft, Folgen des Klimawandels, Biologische Vielfalt, Naturschutz, Gewässerökologie, Nachhaltiger Karstwasserschutz, Stoffkreisläufe, Ländlicher Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum.

Der große Nutzen von Zeitbanken

Ältere Menschen können noch lange am gesellschaftlichen Leben teilnehmen – doch brauchen sie Strukturen, die sie unterstützen.

Eine solche Struktur ist die Zeitbank 55+. Sie gründet auf gegenseitigem Vertrauen und Hilfe. In Kooperation mit dem Dachverband der Zeitbanken 55+, der SPES e.V. in Baden-Württemberg und dem Zentrum für Freiwilligenarbeit TOTEM-RDC in Pilsen wurden erstmal die sozialwirtschaftlichen Nutzen von Zeitbanken quantifiziert.

Int. Ideen-Wettbewerb Möbel- & Holzbau

Vollholz Modulmöbel aus Nationalparken: Internationaler Ideenwettbewerb – ein weiterer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit in der Region.

STUDIA initiiert in Kooperation mit dem Möbel- und Holzbau-Cluster Oberösterreich und der Bayerwald Marketing GmbH einen internationalen Ideenwettbewerb, zu dem alle Abschlussklassen der europäischen Kunst- und Designhochschulen eingeladen werden. Mit den Wettbewerbsergebnissen sollen neue Möbellinien kreiert werden, die aus Edelhölzern der Nationalparkregion gebaut werden sollen. Die Umsetzung der Ergebnisse soll durch Tischlerbetriebe in der Region erfolgen.